Categories
Alpenpolitik und Regionalentwicklung Tourismuswirtschaft und Destinationen

Begleitung INTERREG Projektantrag Biodiversitätsmanagement von Bergbahnen

Bergbahnen stehen häufig durch die Intensität des Wintertourismus in der pauschalen Kritik, Natur und Umwelt der Alpen übermäßig zu belasten. Für den Winterbetrieb sind viele Unternehmen längst dabei, schrittweise ihren Betrieb klimaneutral zu stellen und durch neue Techniken der Pistenpräparierung Schädigungen der Böden zu vermeiden. Oft liegt der Schlüssel für eine hohe Biodiversität der Pistenflächen im Sommer nicht oder wenig in den Händen der Bergbahnen: die Nutzung und Bewirtschaftung durch Berglandwirtschaft und Almwirtschaft bestimmen maßgeblich die Qualität der Flächen.

Die Bergbahnunternehmen Snow Space Salzburg AG (Pongau / AT) und 3-Zinnen AG (Südtirol) wollen ein Biodiversitätsmanagement entwickeln und anderen Bergbahnen im Alpenraum zugänglich machen. Ein auf zwei Jahre angelegtes Projekt hierzu wurde unter Begleitung des Alpenforschungsinstitutes im 3. Call des INTERREG Italien – Österreich Programms eingereicht. Weitere assoziierte Partner sind das Bergbahnkonsorzium Carezza (Südtirol), die Funivie Arabba Spa (Veneto), die ANEF Südtirol (Seilbahnverband) sowie der Salzburger Alm – u. Bergbauernverein (St. Johann, Pongau).

You May Also Like

More From Author